Landesgeschichte(n) in Stuttgart: Freitags kostenlos
Winzige, 200 Jahre alte Brötchen liegen in einer Vitrine: In der Dauerausstellung „Landesgeschichte(n)“ im Haus der Geschichte in Stuttgart führen auch solche ungewöhnlichen Gegenstände durch die Vergangenheit Südwestdeutschlands. Laut Stuttgart Tourismus Veranstaltungskalender ist der Eintritt freitags frei. Für Einheimische und Reisende, die sich für die Geschichte der Region interessieren, ist der Freitag damit eine konkrete Besuchsoption.
Die Ausstellung umfasst 1500 originale Ausstellungsstücke und reicht von der napoleonischen Zeit bis ins aktuelle Medienzeitalter. Sie ist als Dauerausstellung angekündigt; ein konkretes Anfangs- oder Enddatum nennt die Beschreibung nicht. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein die politische Entwicklung des Landes, sondern die Frage, wie historische Veränderungen einzelne Menschen und ihren Alltag betrafen.
Eine begehbare Karte macht den Anfang
Der Rundgang beginnt mit einer begehbaren Karte. Sie zeigt, wie sich unter Napoleon aus einem Flickenteppich von 200 Territorien die Konturen des heutigen Baden-Württemberg herausbildeten. Damit setzt die Ausstellung vor der späteren Landesgründung an und macht räumliche Veränderungen zum Ausgangspunkt der Erzählung.
Für Besucher eröffnet dieser Einstieg einen Zugang zur weiteren Geschichte: Das heutige Bundesland steht nicht als fertige Einheit am Anfang. Zunächst geht es darum, wie sich seine Konturen entwickelten. Die Karte verbindet diese Entwicklung mit einer räumlichen Darstellung, bevor der Rundgang die folgenden historischen Abschnitte aufgreift.

Anschließend führt der Weg durch unsichere Revolutionszeiten und das Kaiserreich. Es folgen die Schicksale in den Weltkriegen und im Nationalsozialismus, die umstrittene Landesgründung und schließlich das Medienzeitalter. Wer einen Überblick sucht, findet somit einen zeitlich weit gespannten Rundgang, der frühere territoriale Veränderungen ebenso einbezieht wie spätere politische und gesellschaftliche Entwicklungen.
1500 Originale verbinden Politik und Alltag
Die aufwendig inszenierten Räume behandeln politischen Wandel und technischen Fortschritt ebenso wie Krieg und Frieden, Not und Wohlstand. Die Originalobjekte verknüpfen diese großen Themen mit konkreten Spuren aus dem Leben einzelner Menschen. Das macht die Ausstellung besonders für Besucher interessant, die Landesgeschichte auch über Alltagsgegenstände und persönliche Schicksale erschließen möchten.
Neben den alten Brötchen nennt die Beschreibung Filmaufnahmen spielender Kinder aus der NS-Zeit. Der Veranstaltungskalender stellt deren zunächst fröhlichen Eindruck dem entsetzlichen historischen Zusammenhang gegenüber. Die Beispiele zeigen zwei unterschiedliche Zugänge: Ein unscheinbarer Gegenstand wirft Fragen nach vergangenen Lebensverhältnissen auf; eine Filmaufnahme verlangt, das Sichtbare im Zusammenhang seiner Zeit zu betrachten. Die Ausstellung berührt damit auch belastende Kapitel der Geschichte.

Den kostenlosen Freitag für den Besuch einplanen
Der freie Eintritt am Freitag ist die klarste praktische Angabe der Quelle. Wer seinen Stuttgart-Besuch zeitlich flexibel gestalten kann, kann diesen Wochentag für „Landesgeschichte(n)“ im Haus der Geschichte berücksichtigen.
Für die konkrete Planung fehlen in der vorliegenden Beschreibung Öffnungszeiten, Straßenadresse, Preise an anderen Tagen sowie Angaben zu Buchung, Anreise und Barrierefreiheit. Diese Punkte sollten vor dem Besuch beim Haus der Geschichte geklärt werden; aus dem kostenlosen Freitag lässt sich insbesondere keine Aussage über eine erforderliche Anmeldung ableiten.
Quelle: Stuttgart Tourismus Veranstaltungskalender
Kontext und Aktionen Über diesen Artikel
Quellenprüfung Quelle und Besuchsangaben
Ausstellungsinhalte und freier Freitagseintritt wurden anhand der bereitgestellten Beschreibung des Stuttgart Tourismus Veranstaltungskalenders abgeglichen.
- Titel, Dauerausstellung und Veranstaltungsort aus der Quellenbeschreibung übernommen.
- 1500 Originalobjekte und die begehbare Karte mit 200 Territorien sind im Ausgangstext gena...
- Der freie Eintritt ist ausdrücklich für freitags angegeben.
- Fehlende Termine und Besuchsdetails wurden kenntlich gemacht und nicht ergänzt.
- Quelle
- Stuttgart Tourismus Veranstaltungskalender
- Umfang
- Stuttgart
- Aktualisiert
- 2026-10-08 07:31
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